Tolle Stimmung bei der 20. ADAC Nordheide Oldtimerfahrt für Motorräder

DruckenE-Mail sendenPDF Version

Die Veranstaltung findet seit 1995 traditionell am letzten Samstag im Mai statt. Auch in diesem Jahr ist der Name wieder Programm: Die Tour führte ca. 100 km durch die schöne Landschaft am Nordrand der Lüneburger Heide.

Viele der Teilnehmer sind "Wiederholungstäter". Wer einmal die Nordhide Oldtimerfahrt mitgemacht hat, möchte sie nicht mehr missen. So kommen jedes Jahr neue Motorradfahrer hinzu und die "Alten Hasen" bleiben in der Regel dabei. Bernd Stinski hatte in diesem Jahr den Sonderpreis für die häufigsten Starts mit insgesamt 14 Teilnehmen erhalten.

Dabei gab es durch eine Terminüberschneidung mit der ADAC Niedersachsen Klassik den ungünstigen Effekt, dass die beiden größten Motorrad-Oldtimerveranstaltungen in Norddeutschland auf demselben Termin liegen. Der ADAC NSA hat aus logistischen Gründen den Termin verlegen müssen, wird aber im nächsten Jahr wieder auf seinen Termin im Juli zurückkehren. Wir freuen uns aber, dass wir ein genauso großes Starterfeld wie im Vorjahr hatten – wir werten das als Anerkennung für die Veranstaltung, die von allen Teilnehmern in den höchsten Tönen gelobt wurde: "Ihr habt Euch wieder einmal selbst übertroffen", "beste Motorrad-Oldimer-Veranstaltung in Norddeutschland", "Super Veranstaltung -  Strecke top, Unterlagen top, Frühstück, Mittagessen und Kaffeebuffet top, Kontrollen und Sonderaufgaben top und dann noch die Auswertung 30 min nach dem letzten Zieleinlauf fertig - unerreicht".

Vom Charakter her soll die Nordheide Oldtimerfahrt eine Veranstaltung bleiben, die auch eine gewisse Herausforderung bietet. So möchten wir mit interessanten Sonderprüfungen den Unterschied für das Endergebnis herausarbeiten. Auf der Strecke selbst soll das genüssliche Gleiten im Vordergrund stehen. Die neuen Neuerungen des Jahres 2018 – Youngtimer- Geschicklichkeits- und Neulingswertung – hatten wir beibehalten, wenn auch die Resonanz unterschiedlich war und ist. Während die Youngtimer-Klasse doch eher spärlich besetzt war, kamen die anderen beiden Wertungen doch sehr gut bei den Teilnehmern an. An der Geschicklichkeitswertung, die als Sonderwertung außerhalb der regulären Wertung liegt, hatten in diesem Jahr 26 der 32 Fahrer mitgemacht - im letzten Jahr hatte nur ca. die Hälfte der Fahrer teilgenommen. In der Neuligswertung, die für diejenigen Fahrer gilt, die nur an einzelnen Veranstaltungen teilnehmen und nicht irgend einer Meisterschaft fahren nahmen diesmal 16 Starter teil - lso die Hälfte des Feldes.

Aber auch in 2019 hatten wir uns eine Neuerung ausgedacht. So haben wir die Veranstaltung auf den Hof Oelkers gelegt, de mit schöneren Räumlichkeiten und leckerem Frühstücks- und Kaffeebuffet alle Teilnehmer überzeugt hat - "Das Frühstück war besser als im Nobel-Hotel" war nur eines der vielgehörten Kommentare. Beim Mittagessen im Restaurant Hacienda in Jesteburg konnte man aus insgesamt 7 verschiedenen Menüs auswählen - das Essen war sehr gut und reichhaltig - einige Teilnehmer nahmen die Reste im "Doggybag" mit nach Hause.

Bei der Siegerehrung wurden die Pokale für die Klassenwertung, die Sonderwertungen und den Gesamtsieg überreicht. Der Gesamtsieg ging in diesem Jahr an Bernd Stinski, der beim 14 Versuch endlich den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen konnte. Die weiteste Anreise hatte Michael Meyer aus Frankfurt, die älteste Motorrad/Fahrer-Kombination ging an Hermann Maßmann aus Bohmte mit seiner Harley Davidson JE aus dem Jahre 1925 und die häufigsten Teilnahmen an Bernd Stinski aus Hechthausen. Die detaillierten Ergenisse sind hier zu finden.